Edelsteine



Farbige Edelsteine

Was wären Schmuckstücke ohne Edelsteine? Wahrscheinlich so etwas wie eine Suppe ohne Salz oder ein Garten ohne Blumen. Edelsteine sind Minerale, deren wichtigste Eigenschaften wie folgt zusammengefasst werden:

Sie müssen eine Mohshärte über 7 haben,

die Steine müssen eine bestimmte Transparenz bzw. Lichtdurchlässigkeit aufweisen und

ihr Vorkommen sollte selten sein.

Eine festgeschriebene und allgemein gültige Definition darüber, was Edelsteine und was Schmucksteine sind, gibt es übrigens nicht. Die bekanntesten Edelsteine sind Diamanten, Rubine, Smaragde und Saphire.

Was früher unter dem Begriff „Halbedelstein“ bezeichnet wurde, findet man heute unter dem Begriff Schmucksteine. Hierzu zählen zum Beispiel Achat, Amethyst und Türkis.

Verwendung von Edelstein

Jeder Edelstein erlangt seine wahre Schönheit erst durch den richtigen Schliff, es gibt zahlreiche Schliffarten. Der Edelsteinschleifer, der den Edelstein bearbeitet, muss entscheiden, ob er vorwiegend das Karatgewicht erhalten will oder ob er einen gewissen Teil der Substanz des Edelsteins für einen hochwertigen Schliff opfert.

  • Beim Cabochonschliff wird der Edelstein überwiegend glatt geschliffen, die Oberseiten der Steine sind meist nach oben gewölbt.
  • Der Facettenschliff wird in Tafeln und Facetten vorgenommen. Das wohl bekannteste Beispiel für den Facettenschliff ist der Brillantschliff.
  • Es gibt Mischformen aus beiden o.g. Schliffarten. es wird je nach Farbe, Größe und Verwendungszweckt entschieden, wie der jeweilige Edelstein geschliffen wird.

Edelsteine als Sammelobjekte

Man kann Edelsteine aus den unterschiedlichsten Gründen sammeln. Für viele Mineraliensammler beginnt das Sammeln bei der erfolgreichen Suche der Steine, geht über die Bestimmung und ggf. die Verarbeitung. Wussten Sie, dass der Bernstein zu den Edelsteinen zählt, obwohl er kein Mineral ist? Mancher Urlaub wird so auch in Deutschland zur Exkursion, um Edelsteine zu sammeln.

Bearbeitete, d.h. geschliffene und polierte Edelsteine zu sammeln, kann nur dazu dienen, um sich der Schönheit der funkelnden Edelsteine zu erfreuen oder aber als Wertanlage dienen. Man kann kleine winzige Steine sammeln oder hochwertige, größere Edelsteine. Mittlerweile wird es allerdings immer schwieriger, echte von künstlichen Edelsteinen zu unterscheiden.

Edelsteine als Heilsteine

Vielen Edelsteinen wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Seit Menschengedenken geht man davon aus, dass von bestimmten Edelsteinen Energien ausgehen, die uns beeinflussen und heilen können. Fast 400 Edelsteine sollen eine solche Heilwirkung haben. Der Rubin soll zum Beispiel Auswirkungen auf die Liebe und Freude in unserem Leben haben, Jade steht für Ausgeglichenheit und Achtsamkeit, der Aquamarin stärkt das Selbstbewusstsein. Der Bergkristall wird als Heilstein gegen Kopfschmerzen eingesetzt, der Amethyst soll gegen Ängste und Depressionen wirken.

Echt oder nicht – woran erkennt man den echten Edelstein?

In der Gemmologie gibt es verschiedene Tests, um herauszufinden, on man einen echten Edelstein vor sich hat oder ein Imitat. Für Laien ist solch eine Überprüfung schwierig und kaum zuverlässig zu bewältigen. Ein Beispiel: Bernstein erkennt man unter anderem daran, dass er brennbar ist. Wollen Sie Ihren Bernsteinfund von der Küste wirklich anzünden? Brennt der Stein nicht, haben Sie nichts verloren, löst er sich zumindest teilweise in harzigen Rauch auf, wissen Sie wenigstens, dass der Stein echt ist. Vielleicht haben Sie damit etliche Euro in Luft aufgelöst……

Edelsteinprüfung bei Fachleuten

In unserem Haus beschäftigen wir Juweliere, Goldschmiede und einen hochqualifizierten Diamantengutachter. Sie finden mit neustens Laboruntersuchungen und technischen Methoden heraus, ob Ihr Edelstein echt ist und welchen Wert er hat. Das alles, ohne Ihren Edelstein zu beschädigen und im Wert zu mindern. Vereinbaren Sie gern einen Termin zum Gutachten unter 030 555 15 747

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